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Pressemitteilungen :

Taunus Zeitung 2_8_2011-08-02
Eine besondere Quadrille
Beim Dressurfestival auf der Wintermühle überzeugen nicht nur die Reiter
Mal was anderes: Anstelle der großen Wintermühlen-Quadrille mit 12 PS gab es
beim 11. Dressurfestival am Sonntag eine Tanzdarbietung mit weit mehr
Pferdestärken.
Von Alexander Schneider
Neu-Anspach.
Die
Anspacher Schlepperfreunde waren am Sonntag beim 11. Dressurfestival auf der
Wintermühle die absoluten Publikumslieblinge: Die Quadrille mit acht
Traktor-Oldies klappte auf Anhieb. Fotos: Schneider Das Dressurfestival auf
der Wintermühle gehört seit Jahren zu den bedeutendsten Sportveranstaltungen der
Region. Von der Sonne meist gütig belächelt, zeichnete sich das Reitsportfest in
seiner 11. Auflage durch eher mittelmäßige meteorologische Rahmenbedingungen
aus. Immer wieder prasselten Schauer auf Reiter und Zuschauer herab, was der
Stimmung im und am Dressurviereck aber keinen Abbruch tat.
Auch dass die zur Aufnahme des in Scharen aus aller Herren Länder angereisten
Pferdematerials errichtete Stallzeltstadt zeitweise einer überdachten Arena für
Seepferdchen glich – sturzbachartiger Gewitterregen hatte sich in der Nacht zum
Donnerstag am Sichtschutzwall gestaut und die Zelte hüfthoch geflutet –, brachte
Wintermühlen-Chef Arnold Winter nicht aus der Ruhe. Ein Anruf bei Sponsor Harald
Moses, und die Sache war in trockenen Tüchern: Moses rückte um 23 Uhr mit
schwerem Gerät an, biss mit dem Bagger ein Stück Damm heraus: Fall erledigt,
Wasser weg.
Der Pferdesportverband Hessen, die Stadt Neu-Anspach sowie der Reit- und
Fahrverein Wintermühle laden immer wieder gerne zu der lockeren Zusammenkunft
ins VIP-Zelt ein. Sie dient dem gegenseitigen Kennenlernen von Sportlern,
Funktionären und Richtern. Winter hob die Bedeutung der Sponsoren für ein
solches Turnier, das mit einem neuerlichen Teilnehmerzuwachs von 30 Prozent an
seine Kapazitätsgrenzen stoße, hervor.
Klaus Hoffmann (CDU), Bürgermeister und Schirmherr, sagte, er sei stolz
darauf, dass so viele gute Reiter immer wieder auf die Wintermühle kommen.
Deshalb sei er auch gerne Schirmherr, wenngleich angesichts des Wetters aber
auch Selbstzweifel an ihm nagten.
Den Mut des Vereins, sich Jahr für Jahr als Gastgeber zur Verfügung zu
stellen, sei aller Ehren wert, sagte Dr. Carsten Munk, stellvertretender
Vorsitzender des Pferdesportverbandes Hessen.
6:1 für die Eintracht
Auch beim 11. Dressurfestival auf der Wintermühle standen sich am Sonntag
wieder die Traditionsmannschaft von Eintracht Frankfurt und eine Equipe aus
Promis und Sponsoren vor großem Publikum gegenüber: 6:1 für die Eintracht hieß
es am Ende, und alle waren glücklich, denn es hätte gut und gerne auch schlimmer
kommen können, viel schlimmer.
Böse Zungen behaupten, der Eintracht-Keeper habe gerade noch rechtzeitig
beiseitetreten können, um den Elfmeter als letzte Chance für die "Wintermühlen-Allstars"
zum Anschlusstreffer passieren zu lassen. Ganz böse Zungen behaupten sogar,
Wintermühler Karius Lahsen haben gar keinen Gegnerkontakt gehabt, sondern sich
nur filmreif fallen lassen. Aber lassen wir das. Richtig gesehen hat es bei
dieser Torschusspanik buchstäblich in letzter Minute ohnehin keiner. Dass die
betagten, aber noch immer topfitten Ballkünstler um Eintracht-Legende Charly
Körbel das Dressurviereck als Sieger verlassen würden, stand eigentlich nie in
Zweifel. Die Frage war nur, wie hoch der Sieg ausfallen würde.
Vergleichsweise geordnet verlief die neuste Attraktion des Festival-Rahmens,
die Traktor-Quadrille der Schlepperfreunde Neu-Anspach. Mit ihrem Chef Harald
Moses an der Tete knatterten acht hochbetagte Bulldogs ins Viereck, zogen dort
wie am Schnürchen artig und bodenschonend ihre Kreise. Tosender Beifall des
Publikums war der Lohn für diese gelungene Vorstellung. Und auch bei den
Reitern, die danach zum Grand-Prix-Special, ausgerechnet der schwersten Prüfung
des ganzen Turniers, antraten, war die Skepsis, dass man den Boden im
Dressurviereck danach vergessen könne, verflogen.
Artikel vom 01. August 2011, 19.50 Uhr (letzte Änderung 02. August 2011,
04.09 Uhr)

Usinger Anzeiger 2.8.2011
Ehrentreffer dank der Hilfe des Schiris
02.08.2011 02:00 Uhr - NEU-ANSPACH
Im Rahmenprogramm des Wintermühlen-Dressurfestivals spielt Auswahl gegen
Eintracht Frankfurt - Traktor-Quadrille
(sam). Die Kicker der Frankfurter Eintracht haben alles gegeben, um nicht
allzu viele Tore zu schießen. Sie spielten am Ende zu sechst gegen zehn Spieler
der Wintermühle-Mannschaft und passten auf, dass sie ihre Gegner möglichst nicht
behinderten. Genutzt hat es nichts.
Sechs Tore schoss die Eintracht bei dem Fußballspiel im Rahmenprogramm des
Dressurfestivals auf der Wintermühle, unangefochtener Torschützenkönig war
Charly Körbel. Der Torwart des Wintermühle-Teams, Marc Eppinger, machte zwar
eine gute Figur und hielt einige Bälle ab, insgesamt war er jedoch chancenlos.
Mit dem Wintermühle-Team kickte auch der Neu-Anspacher Bürgermeister Klaus
Hoffmann - für wen Jack-Russel-Terrier „Hubert" spielte, war allerdings unklar.
Der kleine Vierbeiner kam in der zweiten Halbzeit plötzlich aufs Feld gerannt
und spielte souverän Pfoten- und Schnauzenball, bis er von seinem Frauchen eilig
wieder eingesammelt wurde. Ein Tor schoss er nicht.
Dass die Neu-Anspacher wenigstens einmal über einen Treffer jubeln konnten,
verdankten sie dem Schiedsrichter. Dieser sah zum Ende des Spiels ein Foul und
gab einen Elfmeter, den die Neu-Anspacher - wohl auch dank des verminderten
Abstands zum Tor und einer Absprache mit dem Eintracht-Torwart - ins Netz
bretterten.
Für viel Spaß sorgte im Rahmenprogramm auch die Traktoren-Quadrille von den
Schlepperfreunden Neu-Anspach. Bei den früheren Dressurfestivals war stets eine
Dressurquadrille vorgeführt worden, nun ging es auf dem Dressurplatz deutlich
PS-stärker zu.
Die Schlepperfreunde hatten die Hufschlagfiguren des Reitsports gelernt. Sie
fuhren Volten, wechselten im „starken Galopp" durch die Bahn und knatterten auf
dem Zirkel sehr zur Freude der Zuschauer ihre Runden.

Bei den Traktorfreunden sitzen die Hufschlagfiguren, die man aus der Dressur

Taunus Zeitung 6.7.2011
Ob Signalrot oder Schwarz . . .
. . . die Schlepperfreunde stellen voller Stolz ihre Fahrzeuge zur Schau
Schnittige Traktormodelle beeindruckten am Wochenende mit ihrem Aussehen und
ihren Fahrkünsten gleichermaßen. Für Fahrer und Gäste hatten die
Schlepperfreunde ein unterhaltsames Programm auf die Beine gestellt.
Von Dorit Lohrmann
Neu-Anspach.

Schlepper,
soweit das Auge reicht, dazwischen bewundernde Begutachter. Fotos: Lohrmann
Sie heißen "Lanz", "Fendt" oder "Massey Ferguson". Sie tuckern mit gerade mal
16, 39 oder 45 Pferdestärken über Land. Nur der Mercedes unter ihnen bringt es
auf über 80 PS. Aber diese Modelle – die Unimogs – sind ja auch die großen
"Wilden" unter den Treckern.
Eines haben die Traktoren auf jeden Fall gemeinsam: Sie sind der ganze Stolz
ihrer Besitzer. Und der bezieht sich nicht oder nicht nur auf das, was unter der
Haube steckt, sondern durchaus auch aufs Aussehen. Denn so ein Schlepper macht
schon was her, wenn er beispielsweise in knalligem Signalrot leuchtet oder in
schnittigem Schwarz mit flottem Holzlenkrad beeindruckt.
Vor drei Jahren haben sich die Liebhaber solcher Traktoren zusammengetan und
den Verein "Schlepper Freunde Stadt Anspach" gegründet. Und sie haben im
Gründungsjahr das erste Bergzeitfahren für Schlepper organisiert. "Damals waren
25 Traktoren am Start", erinnerte sich Vorsitzender Harald Moses. Und mehrere
Hundert Zuschauer waren schon im Juli 2008 auf die Wacht gekommen, wo das
Wettfahren der Schlepper stieg.
Tanz in der Scheune
Inzwischen hat sich das Schleppertreffen zu einem ziemlich großen Event in
Anspach gemausert. Am Wochenende wurde wieder über zwei Tage lang gefeiert.
"Gestern hatten wir 450 Besucher bei unserem Scheunentanz", freute sich Moses am
Sonntag. Die Party mit den "River Boys" stieg in der Scheune von Werner Lempp
direkt an der Wacht. "In der Scheune von unserem Schlepper-Freund können wir bis
in die frühen Morgenstunden feiern", lobte Moses die günstige Lage.
Spezielles Vergnügen
Dort hatte der Verein zudem genug Platz für sein spezielles Vergnügen, die
Austragung des Bergzeitfahrens. An dem beteiligten sich natürlich nicht nur
ortsansässige Traktoreigner, die Herausforderung nahmen auch Schlepperfahrer aus
der Nachbarschaft an. Und sie hatten durchaus auch reelle Chancen, Siege
einzuheimsen, so wie beispielsweise Maurice Eckhardt aus Laubach. Er errang den
ersten von fünf Plätzen in seiner PS-Klasse. In derselben wurde der Fahrer mit
der Startnummer 7 Letzter, und das nur, weil der arme Tropf eine falsche Strecke
gefahren war, nämlich die des Vorjahres.
Sieger in den übrigen Klassen waren Dr. Ulf Georgi und Matthias Jäger, beide
aus Neu-Anspach. Der Laubacher Sigurd Eckhardt fuhr in seiner Klasse ohne
Konkurrenz, was ihm dadurch ebenfalls einen ersten Platz einbrachte. In diesem
Jahr hatten die Schlepper-Freunde das Bergzeitfahren, eine Art Hindernisfahrt,
erstmals um eine Disziplin erweitert, bei der Baumstämme gezogen werden mussten.
Gewertet wurde stets die benötigte Zeit. Und welcher Traktor am besten gefiel,
das durften die Festbesucher entscheiden. Die wählten mehrheitlich den Traktor
von Karin Eichhorn aus Neu-Anspach.
Artikel vom 05. Juli 2011, 19.52 Uhr (letzte Änderung 06. Juli 2011, 04.51
Uhr)

Usinger
Anzeiger
Bäume ziehen, schnell fahren und auch noch schön aussehen
05.07.2011 - NEU-ANSPACH
Baumzieh-Wettbewerb erstmals im Programm der Schlepperfreunde Neu-Anspach -
Samstagabend Scheunentanz und am Sonntag Wettkämpfe
(cju). Traktoren und andere Nutzfahrzeuge, so weit das Auge blicken kann: Am
Wochenende war das Gebiet rund um „die Wacht" oberhalb der Kleeblattstadt fest
in der Hand der Schlepperfreunde der Stadt Neu-Anspach. Am Samstagabend trafen
sich alle, die gerne mal eine flotte Sohle aufs Parkett legen, in der Scheune
zum Scheunentanz und der Sonntag gehörte dann den Traktoren und ihren Fans. Vor
allem männliche Herzen schlagen höher, wenn sie das warme Tuckern der Motoren
hören und anscheinend, so hat es Wilfried Müller bemerkt, „sind Traktoren ja so
was von „in".
Der Samstagabend begann flott mit Schlagern und Evergreens, dargeboten von
den River Boys. Schon früh am Abend enterten die ersten die Tanzfläche und
tanzten mit Elan. „Weil wir ja hier die schöne Scheune haben, wurde das mit dem
Scheunentanz ins Leben gerufen", erinnern sich Harald Moses und Frank Föller, 1.
und 2. Vorsitzender der Schlepperfreunde der Stadt. Man wolle bewusst etwas für
die ältere Generation bieten, wobei die jungen Besucher natürlich nicht
ausgeschlossen wurden. „Später spielen die auch noch rockigere Sachen", wussten
die beiden aus dem Vorstandsteam. Die Versorgung der vielen Gäste übernahm die
Metzgerei Henrici und natürlich war auch für Durstlöschendes ausreichend
gesorgt. Am Sonntag ging es dann mit Frühschoppen und flotter Musik vom Musikzug
der SGA weiter. Parallel dazu standen die Fahrzeuge bereit, um von Liebhabern
und Freunden begutachtet zu werden. Es gab zudem einen Wettbewerb - das Publikum
durfte den schönsten Traktor wählen. Dies war der Schlepper von Karin Eichhorn
aus Neu-Anspach, die sich sehr über dieses Votum freute.
Gegen 14 Uhr erreichte die Spannung ihren Höhepunkt. Das Bergzeitfahren
sollte, kommentiert von Andreas Moses, über die Bühne gehen, gefolgt von einem
Baumzieh-Wettbewerb, den man erstmals mit im Programm hatte. Die jeweiligen
Zeiten wurden addiert und so in den verschiedenen Kategorien der jeweils beste
Teilnehmer ermittelt. Das Publikum verfolgte gespannt die einzelnen Starts und
vermutlich hatten einige bald ihren eigenen Favoriten ausgemacht. Ein Pechvogel,
die Nummer 7 mit Cem Lafci, fuhr dummerweise die Strecke aus dem Vorjahr und
musste dafür eine halbe Strafminute einkassieren, die ihn dann auf den letzten
Platz der Klasse über 35 PS brachte. Hier hatte Maurice Eckhardt aus Laubach mit
seinem Massey Ferguson aus dem Jahr 1962 die Nase vorn und siegte. Insgesamt
waren es hier fünf Wettbewerbsteilnehmer. In der ersten Kategorie, bis 25 PS,
gab es nur zwei Starter. Hier belegte Dr. Ulf Georgi den ersten Rang auf einem
Fahr D 17, Baujahr 1952. Ohne Konkurrenz die zweite Kategorie, 26 bis 34 PS -
hier startete lediglich Sigurd Eckhardt aus Laubach mit einem Fordson Dexter aus
dem Jahr 1960. In der Unimog- und Sonderklasse gingen vier Fahrzeuge ins Rennen
- am Ende siegte Matthias Jäger aus Neu-Anspach mit seinem Mercedes Unimog aus
dem Jahr 1985.
Das kühle Wetter und die Sommerferien waren wohl schuld daran, dass es
weniger Zuschauer als in den Vorjahren waren - insgesamt aber waren die
Veranstalter zufrieden und raten dazu, sich schon heute den Termin fürs nächste
Bergzeitfahren einzutragen. Am ersten Juliwochenende 2012 ist es wieder so weit:
Scheunentanz und Bergzeitfahren warten auf Fans und Freunde.

Maurice Eckhardt mit der Startnummer 5 hat bei den Traktoren über 35 PS die
Nase vorn. Fotos: Jung
7.7.2010 Bericht von Evelyn Kreutz

Alte „Schätzchen" geben ordentlich Gas
07.07.2010 - NEU-ANSPACH
Wochenende für die Schlepperfreunde: Neue Strecke für diesjähriges
Bergzeitfahren - Größeres Zelt beim Scheunentanz
(ek). Die Schlepperfreunde Neu-Anspach wollten bei ihrer dritten
Großveranstaltung „Auf der Wacht" den Erfolg des Vorjahres toppen und strahlten
nach gelungenen zwei Tagen mit Scheunentanz, Frühschoppen, Schlepperausstellung
und Bergzeitfahren am Sonntag mehr als zufrieden mit der Sonne um die Wette.
Tanzen bis zum Abwinken und Super-Stimmung in uriger Atmosphäre waren am
Samstagabend beim Scheunentanz mit Bernd Schütz und seinen River Boys angesagt.
Weil die Scheune von Werner Lempp und das Zelt im vergangenen Jahr aus allen
Nähten geplatzt waren, hatte der Vorstand um den Vorsitzenden Harald Moses und
seinen Stellvertreter Frank Föller, in diesem Jahr mit zahlreichen Helfern ein
noch größeres Zelt aufgebaut. Sie hatten gut daran getan, denn über den Abend
verteilt waren 750 Besucher bei den Schlepperfreunden und selbst nach der
Übertragung des Fußballweltmeisterschaftsspiels kam zu vorgerückter Stunde noch
ein ganzer Schwung Gäste. Bei sommerlichen Temperaturen feierten Alt-Anspacher
und Neubürger ausgelassen bis spät in die Nacht.
Am Sonntagmorgen knüpften die Schlepperfreunde daran gleich wieder an. Zum
Frühschoppen mit dem Musikzug der SG Anspach war das Festzelt erneut rappelvoll
und auf der Wiese davor waren rund 60 Schlepper allen Alters und aller Größen
ausgestellt. Als riesiges Unikum beeindruckte der 200 PS starke bullige Schlüter
des Pfaffenwiesbachers Herbert Erker. Aber der zwölfjährige Simon Bellino fand
auch den grasgrünen Holder von Sven Urban total klasse, auch wenn der kleine
Schlepper, Baujahr 1956, gerade mal zehn PS hatte und es auf höchstens 16
Stundenkilometer brachte.
Am frühen Nachmittag heizten einige Schlepperfahrer dann ihre Maschinen ein
und zahlreiche schaulustige Besucher postierten sich an der neu ausgewiesenen
Strecke für das diesjährige Bergzeitfahren. Im Start- und Zielbereich drängelten
sich die meisten Zuschauer. Sie hatten reichlich Staub zu schlucken, den die
Gefährte wegen der Trockenheit am meisten dort aufwirbelten, wo sie
beschleunigten. Die gefährliche Spitzkehre war auf dem Rundkurs herausgenommen
worden. Dafür hatten die Schlepperfreunde einen Kreisel eingebaut, an dem
heruntergebremst und der rückwärts umfahren werden musste.
Damit ältere Modelle mit weniger PS nicht das Nachsehen hatten, starteten die
Schlepperfahrer in verschiedenen Klassen. Bei der Siegerehrung, die
Bürgermeister Klaus Hoffmann (CDU) als Schirmherr zusammen mit CDU-Chef Andreas
Moses durchführte, freute sich Gesamtsieger Sigurd Eckhard aus Laubach, der auf
seinem MF 35, Baujahr 1961, mit 3:47,0 auf der Strecke der Schnellste war,
gleich über zwei Pokale. Er hatte in diesem Jahr in der Klasse bis 35 PS seinen
Sohn Maurice Eckhard auf den zweiten Platz verwiesen, vor Wolfgang Best aus
Grävenwiesbach. Die Klasse bis 25 PS gewann Heinz Günther Heinecke aus
Hofheim-Diedenbergen auf seinem Hanomag, Baujahr 1955, mit 19 PS vor Peter
Bangert aus Grävenwiesbach. Der Neu-Anspacher Adolf Pogorel landete mit seinem
20 PS starken Hakotrak, Baujahr 1982, nach Punktabzug nur auf Platz drei, weil
er den Kreisel nicht rückwärts durchfahren hatte. Den Sieg in der Klasse bis 15
PS sicherte sich der Neu-Anspacher Rolf Jäger auf seinem Deutz, Baujahr 1956,
vor Dietmar Wiener aus Hundstadt auf seinem Hanomag, Baujahr 1956. In der
Unimog-Klasse war Uwe Bischoff mit seinem 82 PS starken Fahrzeug, Baujahr 1969,
ohne Konkurrenz. Ein besonderer Dank der Schlepperfreunde ging an diesem
Wochenende an Joachim Datz, der bei mehreren Stromausfällen schnell zur Stelle
war und so einen reibungslosen Verlauf der Veranstaltung garantierte.
Von
Frank Saltenberger
Zum Fahren viel zu schade
Hecken-Schlepper-Nachwuchs aus Hundstadt:
Tobias auf dem „Tiger“ von Wolfgang Best. Fotos: Saltenberger
Vom Oldie bis zum High-Tech-Traktor: Auf der Wacht war am Sonntag
alles zu sehen.
Neu-Anspach. Der Berg rief, und rund 60
Trecker kamen. Das Bergzeitfahren der Ackerfahrzeuge erfreute sich dabei auch
eines großen Publikumsinteresses: Rund 1000 Besucher kamen zu dem Spektakel auf
der Wacht.
Am Freitagabend hatte es mit dem Scheunentanz schon einen Auftakt nach Maß
gegeben. «25 Prozent haben wir erweitert, und 25 Prozent mehr waren voll
besetzt», sagte Frank Föller, Vize-Vorsitzender der Schlepperfreunde, und zählte
750 Besucher.
Die «Riverboys» spielten, und sie hatten offensichtlich die Zugkraft eines
modernen Hightech-Schleppers. Bis spät in die Nacht war die Stimmung
fantastisch, die Deutschen waren eben in Feierlaune.
Und das ging am Sonntagvormittag gleich weiter. Zum Frühschoppen spielte der
Musikzug der SGA, und schon wieder waren das Zelt samt Erweiterung an der
Feldscheune Lempp rappelvoll.
Draußen stieg der Besucherstrom derweil von Minute zu Minute an, denn viele
wollten sich den Lack der Traktoren noch einmal auf Hochglanz anschauen. Die
Traktoren der Schlepperfreunde und ihrer Freunde aus dem Usinger Land und
darüber hinaus glänzten in der Sonne, und Hunderte liefen die Parade ab. Die
Fans fachsimpelten über PS und Baujahr, und so manches Vehikel war viel zu
schade, um später an den Start zu gehen, durch Staubwolken zu tauchen und die
XXL-Reifen durchdrehen zu lassen.
Frank Föller selbst hat so ein stylisches Gefährt, mit dem man im Smoking mit
der Begleiterin im kleinen Schwarzen auf dem Beifahrersitz eher in die Oper
fahren sollte als zum Kühe melken auf die Weide. John Players Black mit edlen
Holzapplikationen.
Charme alter Zeiten
Mit dem modernen Großtraktor, ein tonnenschwerer Koloss mit hydraulisch
kippbarem Führerhaus, wäre der Opernbesuch nicht anzuraten, allein schon wegen
der Tiefgarage. Aber auch er zog die Aufmerksamkeit an sich wie auch die
zahlreichen älteren Modelle mit dem Charme der gute alten Zeit. So wie der graue
«Tiger» des Herstellers Eicher Baujahr 1983, zur Schau gestellt von einem
Hundstadter Heckeschlepper. Aber er sah irgendwie älter aus als er ist – scheint
es auch bei Maschinen zu geben. Er war nicht das einzige Oldie-Schnauferl, dem
man das Rennen gar nicht zumuten wollte.
Gegen Mittag rüsteten jedoch zwölf Fahrer zum Gefecht. Der Parcours war
entschärft und die Spitzkehre am Fuße des Abhangs Richtung Stadt aus der Strecke
herausgenommen worden. Stattdessen fuhren die Trecker bergauf zur höchsten
Stelle der Wacht, mussten dort durch Rückwärtsfahren wenden und dann die Abfahrt
antreten. Damit auch dabei keiner zu schnell an Fahrt gewann, war noch eine
Schikane eingebaut worden: Um eine Strohtrommel musste ebenfalls rückwärts
gefahren werden.
Das Rückwärtsfahren hatte nicht nur den Effekt, Tempo herauszunehmen,
sondern: «Manche Schlepper fahren zwar vorwärts ziemlich schnell, können
rückwärts aber nur ganz langsam fahren», erklärte Föller, das trage etwas zur
Chancengleichheit bei. Und wer nicht rückwärts fuhr, der bekam Strafzeiten
aufgebrummt. So wie Adolf Pogorel mit seinem Hausmeisterminitraktor, der
vorwärts um den Ballen kreiste. In Traktorenklassen siegten: Bis 15 PS: Rolf
Jäger auf einem Anspach Deutz F11-712 Baujahr 1958. Bis 25 PS: Heinz Günther
Heinecke, Hofheim auf einem Hanomag R19 Baujahr 1955. Bis 35 PS: Sigurd Eckardt,
Laubach auf einem MF 35 Baujahr 1961. Und das vermeintliche Schnauferl aus
Hundstadt zeigte noch Topform und kam immerhin auf Platz drei.
Artikel vom 05. Juli 2010, 22.30 Uhr (letzte Änderung 06.
Juli 2010, 04.20 Uhr)
Zum Fahren viel zu schade
Zwölf Teilnehmer auf dem Parcours
Das waren noch Zeiten: Die «Generation
Sackkarre» bewundert das Museumsstück, das sich unter die Trecker geschmuggelt
hatte.
Von Frank Saltenberger
Vom Oldie bis zum High-Tech-Traktor: Auf der Wacht war am Sonntag
alles zu sehen.
Neu-Anspach. Der Berg rief, und rund 60
Trecker kamen. Das Bergzeitfahren der Ackerfahrzeuge erfreute sich dabei auch
eines großen Publikumsinteresses: Rund 1000 Besucher kamen zu dem Spektakel auf
der Wacht.
Am Freitagabend hatte es mit dem Scheunentanz schon einen Auftakt nach Maß
gegeben. «25 Prozent haben wir erweitert, und 25 Prozent mehr waren voll
besetzt», sagte Frank Föller, Vize-Vorsitzender der Schlepperfreunde, und zählte
750 Besucher.
Die «Riverboys» spielten, und sie hatten offensichtlich die Zugkraft eines
modernen Hightech-Schleppers. Bis spät in die Nacht war die Stimmung
fantastisch, die Deutschen waren eben in Feierlaune.
Und das ging am Sonntagvormittag gleich weiter. Zum Frühschoppen spielte der
Musikzug der SGA, und schon wieder waren das Zelt samt Erweiterung an der
Feldscheune Lempp rappelvoll.
Draußen stieg der Besucherstrom derweil von Minute zu Minute an, denn viele
wollten sich den Lack der Traktoren noch einmal auf Hochglanz anschauen. Die
Traktoren der Schlepperfreunde und ihrer Freunde aus dem Usinger Land und
darüber hinaus glänzten in der Sonne, und Hunderte liefen die Parade ab. Die
Fans fachsimpelten über PS und Baujahr, und so manches Vehikel war viel zu
schade, um später an den Start zu gehen, durch Staubwolken zu tauchen und die
XXL-Reifen durchdrehen zu lassen.
Frank Föller selbst hat so ein stylisches Gefährt, mit dem man im Smoking mit
der Begleiterin im kleinen Schwarzen auf dem Beifahrersitz eher in die Oper
fahren sollte als zum Kühe melken auf die Weide. John Players Black mit edlen
Holzapplikationen.
Charme alter Zeiten
Mit dem modernen Großtraktor, ein tonnenschwerer Koloss mit hydraulisch
kippbarem Führerhaus, wäre der Opernbesuch nicht anzuraten, allein schon wegen
der Tiefgarage. Aber auch er zog die Aufmerksamkeit an sich wie auch die
zahlreichen älteren Modelle mit dem Charme der gute alten Zeit. So wie der graue
«Tiger» des Herstellers Eicher Baujahr 1983, zur Schau gestellt von einem
Hundstadter Heckeschlepper. Aber er sah irgendwie älter aus als er ist – scheint
es auch bei Maschinen zu geben. Er war nicht das einzige Oldie-Schnauferl, dem
man das Rennen gar nicht zumuten wollte.
Gegen Mittag rüsteten jedoch zwölf Fahrer zum Gefecht. Der Parcours war
entschärft und die Spitzkehre am Fuße des Abhangs Richtung Stadt aus der Strecke
herausgenommen worden. Stattdessen fuhren die Trecker bergauf zur höchsten
Stelle der Wacht, mussten dort durch Rückwärtsfahren wenden und dann die Abfahrt
antreten. Damit auch dabei keiner zu schnell an Fahrt gewann, war noch eine
Schikane eingebaut worden: Um eine Strohtrommel musste ebenfalls rückwärts
gefahren werden.
Das Rückwärtsfahren hatte nicht nur den Effekt, Tempo herauszunehmen,
sondern: «Manche Schlepper fahren zwar vorwärts ziemlich schnell, können
rückwärts aber nur ganz langsam fahren», erklärte Föller, das trage etwas zur
Chancengleichheit bei. Und wer nicht rückwärts fuhr, der bekam Strafzeiten
aufgebrummt. So wie Adolf Pogorel mit seinem Hausmeisterminitraktor, der
vorwärts um den Ballen kreiste. In Traktorenklassen siegten: Bis 15 PS: Rolf
Jäger auf einem Anspach Deutz F11-712 Baujahr 1958. Bis 25 PS: Heinz Günther
Heinecke, Hofheim auf einem Hanomag R19 Baujahr 1955. Bis 35 PS: Sigurd Eckardt,
Laubach auf einem MF 35 Baujahr 1961. Und das vermeintliche Schnauferl aus
Hundstadt zeigte noch Topform und kam immerhin auf Platz drei.
Artikel vom 06. Juli 2010, 03.25 Uhr (letzte Änderung 06.
Juli 2010, 05.11 Uhr)
Taunuszeitung
11.03.2010 10:16 Uhr
Lokales
Neu-Anspach
Anspach
Bergzeitfahren festgezurrt
Neu-Anspach. Rennsportfreunde
erwarten mit Spannung das kommende Wochenende, wenn Michael Schumacher
erstmals wieder um Punkte in der Formel 1 fahren wird. Gut möglich, dass ihm
auch der ein oder andere Schlepperfreund aus Neu-Anspach die Daumen drücken
wird. Für die meisten der Vereinsmitglieder wird jedoch das erste
Juli-Wochenende den eigentlichen Höhepunkt der Rennsaison bilden. Dann
findet in der Kleeblattstadt das traditionelle Bergzeitfahren statt.
Der Termin wurde am Wochenende bei der Jahreshauptversammlung der
Schlepperfreunde festgezurrt. Am Sonntag, 4. Juli, fällt um 13 Uhr der
Startschuss. Bereits für Samstag, 3. Juli, laden die Schlepperfreunde zum
Scheunentanz mit Live-Musik ein. Los geht’s zum 19 Uhr. Eine
Traktorausstellung und ein Zeltfrühschoppen runden das Programm am
Sonntagvormittag ab.
Federführend bei der Organisation des Spektakels wird der Vorstand sein.
Bei der Hauptversammlung wurden Harald Moses zum Vorsitzenden, Frank Föller
zum stellvertretenden Vereinschef sowie Werner Lempp und Jürgen Strempel zu
Kassierern gewählt. Materialwart Christian Wagner sowie die Schriftführer
Anke Schramm und Peter Vogt komplettieren das Führungsgremium. Zuvor war der
amtierende Vorstand nach einem positiven Kassenbericht von Föller entlastet
worden.
Außer Bergzeitfahren und Scheunentanz stehen bis dato zwei weitere
Termine fest. Am Mittwoch, 28. April, wollen die Schlepperfreunde eine
Brauerei besichtigen. Für den Herbst ist ein Ausflug mit Traktoren und
Planwagen vorgesehen. Da werden mindestens drei neue Mitglieder dabei sein.
Axel Mering sowie Dietmar und Tobias Ernst gehören den Schlepperfreunden
neuerdings an.
Wer mehr über die Aktivitäten wissen möchte, wird im Internet fündig. Auf
http://www.schlepper-freunde.com informiert der Verein über Aktuelles
und Geplantes. gst gst
Usinger
Anzeiger
Harald Moses neuer und alter Vorsitzender
11.03.2010 - NEU-ANSPACH
Jahreshauptversammlung der Schlepper-Freunde Anspach
(ua). Kürzlich fand bei den Schlepper-
Freunden Neu-Anspach die Jahreshauptversammlung Neuwahlen statt.
Vorsitzender Harald Moses erinnerte nach der Begrüßung in einer Gedenkminute
an das verstorbene Vereinsmitglied Herbert Fend.
Anschließend blickte er auf die Aktivitäten des vergangenen Jahres zurück.
Nach einem sehr positiven Kassenbericht - vorgetragen von Frank Föller -
wurde der Vorstand einstimmig entlastet. Wahlleiter Andreas Moses führte die
Wahlen des neuen Vorstandes durch: Als erster Vorsitzender wurde Harald
Moses bestätigt, zum zweiten Vorsitzenden wurde Frank Föller gewählt. Erster
Kassierer wurde Werner Lempp, zweiter Kassierer Jürgen
Strempel, erster Schriftführer Anke Schramm und zweiter Schriftführer
Peter Vogt. Christian Wagner ist neuer Materialwart. Alle wurden einstimmig
gewählt.
Nach einer Satzungsänderung, der die Mitglieder einstimmig zustimmten,
wurden unter Punkt Verschiedenes die Aktivitäten für das Jahr 2010
festgelegt.
Am 28. April findet die Besichtigung einer Bierbrauerei statt, am 3. Juli
ist ab 19 Uhr Scheunentanz mit Live-Musik geplant, am 4. Juli gibt es ab 10
Uhr eine Traktorenausstellung, ab 11 Uhr einen Zeltfrühschoppen mit dem
Musikzug Anspach und ab 13 Uhr das traditionelle Bergzeitfahren. Für den
Herbst ist ein Vereinsausflug mit Traktor und Planwagen geplant.
Neu begrüßen konnte Moses die drei neuen Mitglieder Dietmar Ernst mit
Sohn Tobias und Axel Mering.
Taunus Zeitung 7.7.09
Frank Saltenberger
06.07.2009
Lokales
Rennen der Arbeitstiere
Mehrere hundert Besucher beim Bergzeitfahren der Traktoren auf
der Wacht
Mancher Fahrer hatte auch ein Dach über dem Kopf.
Eigentlich für schwere Lasten gebaut
Zusätzlich zu der hoch am Himmel stehenden Mittagssonne heizten
jetzt die Fahrer ihren Maschinen ein. Zum Teil gingen Oldtimer an
der Start, Fahrzeuge aus den 50er Jahren mit an heutigen
Pkw-Maßstäben gemessen lächerlichen 20 bis 50 PS und einem Hubraum
zwischen 1500 und 2000 Kubikzentimetern. Aber die «Arbeitstiere»
sind ja nicht für Rennen gebaut, sondern dazu, schwere Lasten und
Ackergeräte wie Eggen, Pflüge, Heuwenden oder Mähbakken über das
Feld zu bewegen.
Aber wenn man bergab den Gang raus nimmt und die Kiste rollen
lässt, kann sie schon an Fahrt gewinnen, so dass es gefährlich
werden könnte. «Wer bergab den Gang raus nimmt oder die Kupplung
tritt, wird disqualifiziert», gab Moses scharfe Anweisungen. Nach
dem Start ging es leicht bergauf, und da gaben die Fahrer Gas, und
wer dicht an der Strecke stand, schluckte Staub.
Während auf diesem Stück die Flitzer Boden gutmachen konnten, kam
es bergab auf das fahrerische Können an. Schwierigste Stelle war die
90-Grad-Kehre am Ende des Parcours. Dort hatten sich auch die
meisten Zuschauer eingefunden. Auf das richtige Schalten kam es an:
Wer zu spät runter schaltete, konnte der Schwung nicht mitnehmen und
musste nach der Kurve quasi aus dem Stand heraus neu anfahren. Und
das kostete natürlich wertvolle Sekunden.
Einmal stockte den Zuschauern der Atem, denn Carsten Stamm von
den Heckeschleppern aus Hundstadt war zu schnell in die Kurve hinein
gefahren. Das Hinterrad sei in eine Rille abgerutscht, sagte er
anschließend – er verlor die Kontrolle, und der Traktor kippe mit
dem Fahrer darauf um. «Das hätte auch anders ausgehen können»,
dachten wohl viele Zuschauer, denen der Schreck ins Gesicht
geschrieben stand. Aber es ging gut aus, der Fahrer konnte noch
abspringen und sich auf dem Gras abrollen. «Wir werden die Strecke
im nächsten Jahr ändern», sagte Föller nach dem Vorfall.
Schnellster Trecker war schließlich ein Deutz D4600, Baujahr 1974
von Sven Höser aus Usingen, der für die zwei Wertungsrunden nur
4 Minuten und 29 Sekunde brauchte. In der Klasse zwei der älteren
Baujahre gewann Stefan Bender aus Usingen auf einem D22 des
Fabrikats Rheinland Stall Hannover mit einer Gesamtzeit von 5
Minuten 18 Sekunden, und in der Wertungsklasse 1 gewann Michael Roth
aus Grävenwiesbach auf einem Kramer KA 15, Baujahr 1956.
Usinger Anzeiger
7.7.2009
Frau Kreutz
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Volle Hütte und gute Laune beimScheunentanz. Bild: Kreutz |
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Lokales |
07.07.2009 |
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Selbst zur Geisterstunde kamen noch neue Gäste
Scheunentanz der "Schlepper Freunde Stadt Neu-Anspach"
am Samstagabend |
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NEU-ANSPACH (ek). Tanzen bis zum Abwinken und super Stimmung in
uriger Atmosphäre, das war am Samstagabend der erste Scheunentanz
der "Schlepper Freunde Stadt Neu-Anspach". Über mindestens 400
Besucher "Auf der Wacht" in der Scheune Lempp freute sich
Vorsitzender Harald Moses, der selbst um 23.30 noch feststellte: "Es
kommen immer noch neue Gäste". Nach dem Erfolg der ersten
Schlepperausstellung mit Bergzeitfahren im vergangenen Jahr, haben
die "Schlepper Freunde" bei der Wiederholung in diesem Jahr ein
zweitägiges Festwochenende organisiert. In der Hoffnung, dass es
auch beim Scheunentanz mit Livemusik richtig krachen werde, hatte
der junge Verein mit Unterstützung der Handballer der SGA noch ein
Zelt vor der Scheune aufgestellt. Und auch die zusätzlich davor
platzierten Bistro-Tische und Bänke im Freien waren bei den
sommerlichen Temperaturen rappelvoll besetzt.
Die heimische Kapelle "The Bullet's" mit Frank Föller, dem zweiten
Vorsitzenden der "Schlepper Freunde" am Bass, heizte den Besuchern
mit Rock, Pop und Schlagern gehörig ein, und Jung und Alt tummelten
sich begeistert auf dem Tanzboden. Auch wenn von dem darüber
liegenden Heuboden jede Menge Staub herab rieselte, hatten die
Tänzer jede Menge Spaß. Nur an ein gelungenes Foto vom Tanzen war
unter diesen Bedingungen nicht zu denken.
Doch auch Nichttänzer hatten sichtlich ihren Spaß in der mit
Pferdegeschirren, landwirtschaftlichen Arbeitsgeräten und Gebinden
mit Getreideähren und Kornblumen rustikal geschmückten Scheune. Der
Vorsitzende freute sich, dass alt eingesessene Anspacher aus allen
Generationen zu den "Schlepper Freunden" gekommen waren. "So ein
Fest hat in Anspach gefehlt", schloss er aus der guten Akzeptanz und
teilte jetzt schon mit, dass es im nächsten Jahr auf jeden Fall eine
Wiederholung geben werde.
Besonders froh war Moses auch über die Unterstützung der Handballer,
die an diesem Abend den Dienst hinter der Theke übernahmen. "Eine
Hand wäscht die andere", erinnerte er daran, dass die "Schlepper
Freunde" im Gegenzug den Handballern beim Pfingstturnier geholfen
hatten. Der Scheunentanz sei ganz nach dem Geschmack der Anspacher,
erklärte Jürgen Höser, der betonte, dass der Verein erst vor
eineinhalb Jahren gegründet worden sei und jetzt praktisch aus dem
Stehgreif eine so gelungene Veranstaltung auf die Beine gestellt
hätten.
Ein weiterer Bericht über die Schlepperausstellung und das
Bergzeitfahren am Sonntag folgt.
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T AU N U S Zeitung
04.06.2009 Lokales Neu-Anspach Anspach
Traktoren werden zu Bergziegen
Fürs erste Juli-Wochenende laden die Neu-Anspacher Schlepper-Freunde zum
Bergzeitfahren mit großem Unterhaltungsprogramm ein.
Neu-Anspach. Nach dem sehr guten Zuspruch im vergangenen Jahr geben die
Schlepper-Freunde der Stadt Neu-Anspach in diesem Jahr richtig Gas, auch bei der
Gemütlichkeit. Am Samstag, 4. Juli, wird es «Auf der Wacht» in der Scheune Lempp
ab 19.30 Uhr einen Scheunentanz mit Live-Musik geben. Dazu spielt die Kapelle «The
Bullets» auf. Am Sonntag, 5. Juli, treffen sich ab 10 Uhr Zuschauer und
Teilnehmer für das zweite Anspacher Bergzeitfahren für Traktoren, ebenfalls «Auf
der Wacht».
Am Sonntag wird es einen Kinderspielplatz im Stroh und nach dem Rennen die
Gelegenheit zu Rundfahrten auf den Schleppern der Teilnehmer geben. Die Karten
für den Scheunentanz sind im Vorverkauf erhältlich, und zwar beim Restaurant zur
Wintermühle, im Bistro zum Brünnchen, bei Art Design Beschriftungen Frank
Föller, Wörner und Schmitt sowie beim Autohaus Jäger.
Startberechtigt sind alle serienmäßigen und zugelassenen Schlepper, solange
sie nicht getunt sind. Gefahren wird nach einer Sollzeit. Abweichungen werden
als Strafpunkte gewertet. Der Teilnehmer mit den wenigsten Strafpunkten gewinnt
seine Klasse. Sind weniger als drei Teilnehmer in einer Klasse gemeldet, wird
diese mit der nächsthöheren Klasse zusammengelegt.
Es gibt die Klassen bis 15, 25, 35 und ab 36 PS nach oben offen. Unimogs
treten untereinander in einer separaten Klasse an. Die gültige Fahrerlaubnis
jedes Fahrers wird bei der Nennung überprüft. Pokale gibt es für die ersten drei
jeder Klasse, 20 Liter Diesel für jeden Klassensieger und einen großen Pokal für
den Gesamttagessieger. Das Nenngeld beträgt 10 Euro, um 13 Uhr geht der erste
Schlepper auf die Strecke.sgb
Anmeldung im Internet unter: http://www.schlepper-freunde.com/bergzeitfahren.htm
Usinger Anzeiger 22.Mai 2009

Taunus Zeitung
11.05.2009 02:50 Uhr
Lokales
Neu-Anspach
Westerfeld
Radler nicht zu schlagen

Zwölf Teams bei den Straßenkegelmeisterschaften dabei
Von Frank Saltenberger
Bei schönem Wetter und einer stattlichen Besucherkulisse wurden die
dritten Straßenkegelmeisterschaften ausgetragen. Die zwölf Vereinsteams kamen in
gewisser Weise «unter die Räder», denn die Radfahrer waren nicht zu schlagen.
Zwölf Mannschaften, je fünf Spieler,
zwei Durchgänge und jeweils zwei Würfe: Macht zusammen 240 Würfe, dazu ein
Stechen, und nur drei Mal sind alle Neune gefallen. Das sind die wichtigsten
Zahlen, und der Sieger sei auch gleich genannt: Das Team des Radfahrvereins
holte den Siegerpokal der dritten Neu-Anspacher Straßenkegelmeisterschaften.
So sportlich das auch klingt, es ist doch mehr eine gesellige Veranstaltung
mit Spiel und Spaß als verbissener Hochleistungssport. Und das kommt an bei den
Vereinen der Kleeblattstadt, denn mit zwölf Teams stellte Dieter Schwab, der die
Turnierleitung innehatte, eine Rekordbeteiligung fest.
Es gab auch eine Neuerung: Der Wettbewerb wurde diesmal nicht in der Gasse
«Zu den Gärten» ausgetragen, sondern in der Mühlstraße. «Hier ist es ruhiger,
und wir stören nicht so den Verkehr», begründete Ingo Uwira, Vorsitzender des
Vereinsrings, die Verlegung. Ging es in der Vergangenheit bergauf, so mussten
die Kegelbrüder diesmal um die Kurve kegeln. Die Bahn machte einen leichten
Bogen, und Richard Kotitschke hatte extra neue Banden geschreinert.
Westerfelder Jungs stellten wie immer die Kegel auf, und einer davon war
Niklas. Der zählte auch die Umfaller und meldete sie Schwab weiter. «Boah, das
war meine Mutter», stellte er einmal fest, und die hatte gerade einen Achter
geworfen. Die Teams, die nicht gerade dran waren, saßen an Tischen unter einem
Zeltpavillon, hielten sich mit Erfrischungsgetränken fit und beobachteten die
Mitstreiter. Manchmal wurden die Kegler angefeuert. «Nicht so hart!», bekam
CVA-Kegler Jürgen Pfeifer beispielsweise mehrfach zugerufen. Letztlich sicherte
sich das Männerteam der Chorvereinigung die rote Laterne, aber das schmucke
Lämpchen kann man wenigstens gebrauchen.
Die Pokale lassen sich nur angucken, und den Größten nahmen wie gesagt die
Radfahrer auf dem Gepäckträger mit nach Hause. Völlig verdient, denn sie hatten
auch einen der drei Neunen aufzuweisen. Das gelang auch den Keglern um Ernst
Bohrmann, und der Gruppenchef selbst war es, der alle Neune zu Fall brachte.
Alle Neune für Frank Föller
Dieses Kunststückchen brachte auch Frank Föller fertig,
aber die Schlepperfreunde ließen sich in einem Stechen von «Böcklers Bärenbande
Team 2» den dritten Siegerpokal vor der Nase wegschnappen.
Außer den genannten Teams stellten die Schlepperfreunde auch eine
Damenmannschaft. Außerdem war der Gospelchor «Nah dran» mit am Start. Die
Politik war ebenfalls vertreten, doch die CDU kam über Platz sechs nicht hinaus,
und Bürgermeister Klaus Hoffmann (CDU) beschränkte sich auf Zuschauen und
Pokalübergabe.
| Taunus Zeitung 26.8.2008 |
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Printausgabe vom 26.08.2008
Erste Weintour ist ein großer Erfolg Händler loben Aktion Werbung
für die Einkaufsstadt
Edle Tropfen zerrinnen auf der Zunge
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Mit dem Planwagen der Schlepperfreunde um Fahrer Frank Föller (l.)
fuhren Klaus Mainz (r.) und die Weinfans zu den Orten. |

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Von Alexander Schneider
Neu-Anspach.
Die Kleeblattstadt hat ihre Antwort auf die «Reintour» (hier mal rein,
da mal rein . . . ) gefunden: die «Weintour» (hier mal Wein, da mal
Wein . . .). Dass dem Weine Wahrheit innewohnt, ist hinreichend bekannt,
und so ist es denn auch die Wahrheit, dass in der Weintour eine
kulinarisch-vinologische Veranstaltung gefunden wurde, die nicht nur
ihresgleichen, sondern auch Wiederholung sucht.
Klaus Mainz, Stadtvermarkter und Weinfreund in einem, hatte den
Geschmack von 18 Weinfreunden voll getroffen. Den Verehrern edler
Tropfen sind diese an drei urig-rustikalen Verköstigungsstätten –
Schultheisshof, Weinparadies Riegel und Weinhof Schädel – mit
korrespondierenden Speisen ausnahmslos auf der Zunge zerronnen und
darauf zergangen. Und auch Traktorist Frank Föller, der mit
«Stewardess» Anke Schramm mit ruhiger Hand den Transport der von
Etappe zu Etappe lustiger werdende Testtrinkerschar sicherstellte, hatte
seinen Spaß.
Die Schlepperfreunde Neu-Anspach hatten bis Freitag fieberhaft
gearbeitet, damit der Planwagen rechtzeitig fertig wurde. Und er wurde
fertig. Ideengeber Klaus Mainz sagte, diese Wirtschaftsförderung am
lebenden Objekt sei ge-eignet, den Menschen Lust auf Neu-Anspach zu
machen. Nur wer wisse, welche Attraktionen die Kleeblattstadt bereit
hält – etwa drei ausgezeichnete Weinhandlungen – der fühle sich
auch wohl, «der geht hier aus, und der kauft hier ein», so Mainz. Er
hält diese Form der Vernetzung miteinander im Wettbewerb stehender
Unternehmen auch für ein Instrument der Qualitäts- und
Angebotssteigerung. Und dass die erste Neu-Anspacher Weintour
ausgerechnet parallel zur Eröffnung der Neu-Anspacher Kulturwoche
begann, dürfte auch kein Zufall gewesen sein. «Wein, in so lockerer
Form genossen, das ist Kultur», sinnierte Mainz, als er dem Richtung
Schultheisshof entschwindenden Fuhrwerk hinterher winkte.
Dort hatte Thomas Sauer den Tisch bereits gedeckt. «Wir fangen mit Sekt
an und trinken uns von lieblich bis herb», empfing er die Gäste in
seiner Weinscheune. Mit einem fruchtigen Secco aus der Pfalz ging es
los, dann kam Dornfelder Sekt ins Glas, es folgte badischer
Burgundersekt, und die Krönung war ein Crémant d‘Alsace. Zur
Abwechslung gab‘s Flammkuchen mit sechs verschiedenen Belägen, so
ausgewählt, dass sie das vinologische Geschmackserlebnis wohltuend
ergänzten.
«Super Idee, wir haben drei Schwerpunkte gefunden und sind uns alle
drei sympathisch», lobte Sauer das Konzept, das die drei Weinhändler
erstmals an einem Strick ziehen ließ.
Auch die aus Ecuador stammende Patricia Riegel empfand die Kooperation
als gelungene Gelegenheit, die Vielfalt des Weines auf sympathische
Weise darzustellen. Im Weinparadies in der Bahnhofstraße gab es sechs
ausgesuchte brasilianische Rotweine, aber auch Kostproben musikalischer
und kulinarischer Art. Sie hatte in Paulina Abad, Dieter Heilmann,
Walter Erazo, Amy Baca und Aldo Zuniga Tänzer, Musikanten und Sänger
vom deutsch-ecuadorianischen Club in Frankfurt zur Tafelmusik gebeten.
Als Zwischengänge gab es mexikanischen Fileteintopf, Fajitas und
Empanadas.
Letzte Station: Weinhof Schädel in Hausen-Arnsbach. Monika Schädel
hatte eine Reihe Weißer elsässischer, rheinhessischer aber auch
österreichischer Provenienz aus dem Regal geholt. Den Abschluss machte
ein fruchtiger Wein aus dem Burgenland: «Obstsalat im Glas», so
Schädel. Unterbrochen wurde die Degustation mit Leckerem aus Schädels
Küche: Karotten-Ingwer-Suppe, Quiche und zu guter Letzt mit
verschiedenen Käse überbackenes, zuvor mit Kräutern aus dem eigenen
Garten gewürztes Obst.
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Bericht Oldtimer Trecker
Inserat Sept/Okt 2008 |
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Traktoren machen Tempo
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Der Jüngste war der Schnellste: Sven Höser (15) aus Merzhausen
(vorne Mitte) gewann seine Klasse und holte den Gesamtsieg.
Darüber freuen sich Schirmherr Bürgermeister Klaus Hoffmann,
Andreas Moses und Harald Moses, Vorsitzender der
Schlepper-Freunde (obere Reihe von rechts). |
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Von
Jürgen Schnegelsberg
Neu-Anspach.
Wo
sonst am frühen Morgen Bürger ihre Hunde ausführen, der ein oder
andere Reiter, Jogger oder Mountain-Biker unterwegs ist, knatterten
am Sonntag die Motoren, und schwergewichtige Ungetüme ließen ihre
Muskeln spielen.
Im Gebiet „Auf der Wacht“, fand das „1. Anspacher
Bergzeitfahren für Traktoren“ statt, und eingeladen hatte der erst
im November vergangenen Jahres gegründete Verein „Schlepper-Freunde
Stadt Anspach“. 34 Mitglieder fahren derzeit zwölf Traktoren, so
Vorsitzender Harald Moses. Am Morgen hatten die Besitzer ihre
Fahrzeuge auf eine Wiese zur Ausstellung gefahren. Wer zum Rennen
auf die etwa 1,6 Kilometer lange Strecke wollte, konnte ab Mittag
mit seinem Traktor an einer Einführungsrunde teilnehmen.
Gefahren wurde auf einem Rundkurs mit zunächst einer langen Geraden,
dann einem gefährlichen, auf eine Spitzkehre zulaufenden
Gefälle-Stück, wo bis fast auf Null wieder heruntergebremst werden
musste, einer Steigung, wo Drehmoment und Getriebeübersetzung
zählten, sowie wieder einer Geraden zurück ins Ziel. Zwei Minuten
Sollzeit waren vorgegeben, die allerdings niemand erreichte.
Gestartet wurde ab 13.15 Uhr in vier PS-Klassen: bis 15, bis 25, bis
35 und ab 36 PS offene Klasse ohne Limit. Die Zuschauer versammelten
sich zahlreich: Zum einen im Start- und Zielbereich, zum anderen an
einem eigens auf einem abgeernteten Acker eingerichteten
Getränke-Stützpunkt. Obwohl sich die Schlepper-Freunde mit dieser
Veranstaltung das erste Mal überhaupt der Öffentlichkeit mit einer
Veranstaltung präsentierten, klappte alles reibungslos. Die offene
Scheune gegenüber dem Anmelde-Container war noch lange nach dem
letzten Start Treffpunkt der Traktoren-Fans. Dass die Eigner der
Lanz, Fendt, Hanomag, Massey-Ferguson und Deutz ihre bulligen
Vehikel für Rundfahrten mit Gästen zur Verfügung stellten, kam
besonders bei Eltern mit Kindern sehr gut an.
Das Rennen selbst gewann aber keiner der „Oldies“, sondern mit
Nummer 20 ein noch sehr gängiges Modell. Sven Höser aus Merzhausen
war sowohl der Jüngste als auch der Schnellste auf einem Traktor:
Der 15-Jährige peitschte seinen 1974er Deutz mit 35 PS in 2:06,07
Minuten über die Strecke. Schneller war nur noch ein Unimog aus
Friedrichsdorf mit 34 PS, Baujahr 1961, in 2:05,09, der allerdings
außerhalb der Wertung fuhr. Die Siegerehrung nahm
Vereinsvorsitzender Harald Moses gemeinsam mit Bürgermeister Klaus
Hoffmann und Andreas Moses (beide CDU) vor. Alle 23 Starter kamen
heil ins Ziel. Nicht nur bei der Organisation lief alles glatt, es
gab weder Unfälle noch Defekte auf der gemischten Schotter- und
Asphalt-Strecke.
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| Usinger Anzeiger
8.7.2008 |
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| 5.12.2007 Usinger
Anzeigenblatt
7.12.2007 Usinger Anzeiger
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Bild & Bericht von Frau
Kreutz |
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| Usinger Anzeiger 28.4.2008 |
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T
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Profis ließen ihre Kugel rechtzeitig verhungern
Neu-Anspacher Vereins-Straßenkegelmeisterschaft - tückische
"Straßenbahn" - Wanderpokal für Boecklers Bärenbande |
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WESTERFELD (cu). Neun Kegel im Visier, die Kugel
in der Hand, Schwung geholt - und stopp - wie geht das noch mal?
Für die Unerfahrenen bei der zweiten Neu-Anspacher
Vereins-Straßenkegelmeisterschaft am Samstagnachmittag in der
Dorfmitte hielt Ingo Uwira, Vorsitzender vom ausrichtenden
Vereinsring, einige Tipps bereit: "In die Knie, und nicht
verreißen", riet er.
Manchmal half es, manchmal nicht. "Die Kugel muss verhungern,
sobald sie den ersten Kegel getroffen hat", setzte Uwira
nach. Mit Sturm und Drang war da also nicht viel zu machen. So
scheint es fast natürlich, dass die Jugendlichen vom Club 73 am
Ende, was die erreichte Punktzahl anbetrifft, das Schlusslicht
bildeten. Immerhin, dank ihrer Unerfahrenheit durften sie eine
Petroleumlaterne mit ins Jugendzentrum nehmen.
Wer die Kugel mit zu viel Schmackes durch die Bahn jagte, konnte
höchstens mit zwei bis drei Treffern rechnen. Statt Muskelkraft
war also Köpfchen gefragt, zumal die Bahnverhältnisse es in sich
hatten. Die Asphaltmischung war nicht allzu fein, die Kugel
hoppelte und das Niveau verlief schräg fallend. Eingerahmt wurde
die Bahn von zwei Dachsparren. Der niedrigste Punkt ließ sich
hinten links ausmachen, so dass, man ahnt es, manch Kugel die neun
Kegel linkerhand passierte, ohne auch nur einen davon zu streifen.
Das Glück war wiederum denen hold, die zuerst die Dachsparren und
dann die Kegel trafen. "Das zählt", war man sich einig,
denn so stand es in den zum Wettkampf herausgegebenen Regeln.
Dass das Straßenkegeln ein tückisches Unterfangen war -
Probewürfe waren nicht gestattet -, hatten die Damen von der
Chorvereinigung schnell begriffen, und noch nach anderthalb
Durchgängen lagen sie vorn. Andere zogen jedoch kräftig nach, so
dass es bei der holden Weiblichkeit am Ende nicht für einen Pokal
reichte. Doppelte Arbeit hatte am Nachmittag die Initiative
"Unser Dorf". Sie mischte nicht nur beim Wettbewerb
kräftig mit, sondern bewirtete auch die komplette Gesellschaft.
Das waren immerhin elf Mannschaften je fünf Personen plus
Fangemeinde.
Der Radfahrverein als Vorjahressieger wollte nur zu gern seinen
Titel verteidigen und strengte sich mächtig an, doch es half
nichts.
Der Wanderpokal machte seinem Namen alle Ehre und wanderte in
andere Hände. Immerhin, die Radsportler errangen mit 76 Punkten
Platz drei. Das bedeutete einen kleineren Pokal und eine Flasche
russischen Sekt. Den zweiten Platz mit sehr guten 82 Punkten
errangen die Schlepperfreunde. Als Belohnung gab es ebenfalls
Schampus und einen Pokal. Mit den Gesetzen der Physik bestens
vertraut zeigte sich Jürgen Gotschy von "Boecklers
Bärenbande", einem Kegelteam, das sich nach einer Anspacher
Straße benannt hat. "Rechts anspielen und von oben
rein", lautete seine Taktik, und sie hatte, angewandt von
seinem Bruder Rainer Gotschy, Erfolg. Ihm gelang es, mit einem
Wurf alle neun Kegel abzuräumen, womit er seinem Team zum
Gesamtsieg mit 85 Punkten verhalf.
Zuvor hatte bereits Volker Menzel von den Kegelfreunden 505 einen
"Neuner" erzielt. Außerdem nahm eine Mannschaft vom TSC
Grün-Gelb, ein Herrenteam der Chorvereinigung, eine Auswahl aus
CDU und SG Hausen sowie ein Team vom Verein NAPS an der
Straßenkegelmeisterschaft teil, die Dieter Schwab initiiert hat,
der die unzähligen gefallenen Kegel immer wieder aufstellte. |
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Presse
Printausgabe vom 28.04.2008
Beim Kegeln den Regeln beugen
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Elf Vereine beteiligten sich an der Straßenkegelmeisterschaft,
und Böcklers Bärenbande trug den Sieg davon. Fotos: fms |

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Von Frank Saltenberger
Westerfeld. Die kleine Stichstraße „Zu den Gärten" in
Westerfeld war am Samstagmittag für einige Stunden unpassierbar, und
wer den Durchgang dennoch wagte, dem konnten Kegel gegen die Schienbeine
fliegen oder eine Kugel mit zwei Löchern über die Füße rollen: Der
Vereinsring hatte zum Straßenkegeln aufgerufen, und elf Vereine waren
in Mannschaftsstärke angetreten.
Diese beugten sich beim Kegeln den Regeln. Fünf gab es an der Zahl, und
die legten fest, dass eine Mannschaft aus fünf Kegelbrüdern oder
-schwestern bestehen muss, dass jeder zwei Durchgänge hat, dass ein
Bandenwurf nicht als Pudel zählt und, welch wichtige Festlegung, dass
keine Nebenabreden gelten.
Alles offen also, die Stimmung wurde auch nicht verabredet, und sie
konnte doch besser kaum sein. Kein Wunder: Unter sonnigem Himmel saß
man, aber nicht auf dem Trocknen, und die „Udos" sorgten mit
Wildschweinbratwurst und Thüringer, Gerstensaft sowie Kaffee und Kuchen
für die Standards der leiblichen Befindlichkeit. Die „Udos" sind
die Unser-Dorf-Aktivisten beziehungsweise -Aktivistinnen, die das
Rückgrat der Dorfgemeinschaft mit den Aktionen wie Floh- oder
Weihnachtsmarkt sind. Aber die „Udos" griffen auch zur Kugel, und
das mit Erfolg, denn sie beendeten den Wettkampf auf Platz vier.
Als Lokalmatadoren hielten sie sich bescheiden von den Pokal-Rängen
fern. Ganz fern hielt sich auch der Club 73, die Mannschaft des
Jugendclubs, und das mit Schlitzohrigkeit, denn mit einem Pokal, der
noch nicht einmal einen halben Liter Flüssigkeit fasst, lässt sich
nicht wirklich viel anfangen. Ein rote Laterne dagegen konnten sie für
den Klubraum gut gebrauchen und legten es deshalb planmäßig darauf an,
möglichst wenige Kegel umzuhauen. Aber da das eine wie das andere zu
einem großen Teil vom Glück abhängt, mussten sie um die „Niederlage
bangen" und zollten sogar Applaus, wenn andere mal so richtig
daneben kullerten.
Die anderen Mannschaften peilten allerdings die Pokale an. So auch die
Mannschaft der CDU und der SG Hausen. Mit 58 Zählern hatte die
politisch-sportliche Mischmaschmannschaft aber keine Chance, und sie
ging wie die anderen „Loser" nur mit einer Flasche Sekt nach
Hause. Die Kegelfreunde 505 landeten auf dem neunten Rang, die
TSC-Grün-Gelb-Mannschaft war nur einen Tick besser und belegte den
achten Platz. Zwischen die CVA-Damen auf Platz fünf und die CVA-Herren
auf sieben schoben sich die schwimmbadfördernden „Napser" auf
Rang sechs. Platz vier ging, wie gesagt, an die „Udos", und von
den Pokalen nahmen die „Radfahrer" diesmal den kleinsten, die
erstmals startenden „Schlepperfreunde" den mittleren
und „Böcklers Bärenbande" den größten und gleichzeitig den
Wanderpokal mit nach Hause.
Und nur zwei Mal hatten die Kegeljungs Lukas, Leonard und Jan bei „allen
Neunen" viel zu tun. Rainer Gotschi von der Bärenbande und Volker
Menzel von den Kegelfreunden 505 räumten sie ab.
Außer den „Udos" hatten Nadja Diehl und Natalie Schwab beim
Buchführen der Punkte, der Vorsitzende des Vereinsrings, Ingo Uwira,
mit der Pokalübergabe sowie Dieter Schwab und Helmut Baum vom Vorstand
beim Aufstellen der Kegel zu tun, wenn die Kegeljungs mal eine Pause
brauchten.
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| Neu-Anspacher Nachrichten Mai 2008 |
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